A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
iNet dictionary icon

Wörterbuch der in iNet verwendeten Begriffe

Dieses Wörterbuch wurde für den nicht-professionellen Nutzer zusammengestellt. Die verschiedenen technischen Begriffe werden hier allgemein erklärt - für detailliertere Erklärung nutzen Sie bitte die eingefügten Wikipedia-Links.

A

AFP

Das Apple Filing Protocol ist ein Netzwerkprotokoll, welches Mac OS X Geräten Dateizugriff über ein Netzwerk ermöglicht. Alle Versionen des AFP ab 3.0 laufen ausschließlich über TCP/IP-Netzwerke (port 548 oder 427). -> Wikipedia AFP


ARP (Address Resolution Protocol)

Innerhalb eines Netzwerks besitzt jedes Gerät zwei verschieden Adressen: die MAC Adresse und die IP Adresse.

Bei der MAC Adresse handelt es sich um die physikalische (oder Hardware-) Adresse der Netzwerkschnittstelle innerhalb des jeweiligen Geräts. Diese bleibt stets unverändert. Die IP Adresse wiederum kann sich ändern, sollte das Gerät innerhalb des Netzwerks eine andere Position einnehmen oder das Netzwerk DHCP verwenden.

Das ARP ermittelt für die jeweilige IP-Adresse die passende MAC Adresse und speichert diese Zuordnung in einer ARP-Tabelle. Hierbei wird eine ARP-Anforderungen an alle Geräte innerhalb des Netzwerkes gesendet. Innerhalb dieses Paketes ist die IP-Adresse des Gerätes enthalten, mit dem Verbindung aufgebaut werden soll. Das gesuchte Gerät erkennt die gesuchte IP-Adresse als die Eigene und antwortet mit der eigenen IP- und MAC-Adresse. -> Wikipedia ARP


ARP Tabelle

Die ARP-Tabelle ist eine Tabelle mit IP-Adressen, die auf einem lokalen Computer gespeichert ist. Sie wird verwendet für die Zuordnung von IP- und MAC-Adressen. Die ARP-Liste wird alle paar Minuten aktualisiert und enthält sämtliche IP-Adressen der im Netzwerk befindlichen Geräte.

B

Bandbreite

Bandbreite beschreibt die Geschwindigkeit, mit der ein Netzwerk Daten übertragen kann. Sie wird mit bits pro Sekunde angegeben. -> Wikipedia Bandbreite


Bonjour

Bonjour ist Apples Implementierung des Zeroconf Systems, welches genutzt wird, um angebotene Dienste innerhalb eines Netzwerks zu finden. Bonjour findet so beispielsweise Drucker, andere Rechner und die jeweils angebotenen Dienste innerhalb des lokalen Netzwerks. Mithilfe von Bonjour ist es möglich, ein Netzwerk ohne weitere Konfiguration zu erstellen. -> Wikipedia Bonjour


Broadcast Addresse

Bei einer Broadcast Adresse handelt es sich um eine logische Adresse, über die alle im Netzwerk befindlichen Geräte Daten empfangen können (zum Beispiel 192.168.0.254). Eine Nachricht, die an eine Broadcast Adresse gesandt wird, wird für gewöhnlich von allen Geräten innerhalb des Netzwerkes empfangen. Aufgrund von Sicherheitsbedenken erlauben bestimmte Router (zum Beispiel die AVM Fritzbox) das Senden von Daten an eine Broadcast Adresse nicht. -> Wikipedia Broadcast

C

Client

Als Client bezeichnet man eine Anwendung oder ein System, welches über ein Netzwerk auf einen Dienst auf einem Zentralrechner (Server) zugreift. Erlauben Sie beispielsweise das File Sharing auf Ihrem Mac, handelt ihr Mac als Server und der Rechner, der auf Ihre Daten zugreift, als Client. -> Wikipedia Client

D


Dienstname, Bonjour-Name

Der Dienstname ist der Name der Instanz (oder des Computers), die einen Bonjour-Dienst anbietet. Dienstnamen und Portnummern werden verwendet, um zwischen verschiedenen Diensten (die auf Transport-Protokollen wie TCP, UDP, DCCP oder SCTP laufen) zu unterscheiden. Die Zuweisung der Dienstnamen basiert auf dem 'first come, first serve' Prinzip (siehe [RFC6335]).


Diensttyp, Bonjourtyp

Der Diensttyp ist die für den Menschen besser leserliche Bezeichnung des Bonjour Dienstes (z.B.'Apple File Sharing' anstelle von '_afpovertcp._tcp.').


Dienstadresse

Die Dienstadresse ist die Adresse unter welcher der jeweilige Dienst erreicht werden kann. Ein einzelner Dienst kann mehrere Dienstadressen haben.


DNS

Das DNS ist ein hierarchischer dezentralisierter Verzeichnisdienst, der den Namensraum im Internet oder in lokalen Netzwerken verwaltet. Hierbei übersetzt das DNS Domainnamen (z.B. www.bananaglue.de) in IP-Adressen (z.b. 178.3.20.25), die notwendig sind um Internetseiten, Dienste und andere Ressourcen innerhalb des Internets oder des lokalen Netzwerkes zu identifizieren und zu finden. -> Wikipedia DNS


DNS-SD Name

Ein 'DNS based Service Discovery Name' ist die Bezeichnung für einen Dienst, der von einem bestimmten Gerät angeboten wird. So verwendet beispielsweise Apples Browser Safari DNS-SD, um in der Nähe befindliche Server zu identifizieren. Ein DNS-SD Name (z.B.'_afpovertcp._tcp.') hat eine die Dienstbezeichnung (z.B. 'Apple File Sharing'). Ein Register der verschiedenen Diensttypen kann auf DNS-SD.org gefunden werden. -> Wikipedia DNS-SD

E
F


FTP

Das File Transfer Protocol (FTP) ist ein Standard-Netzwerkprotokoll, welches verwendet wird um Daten über ein TCP-basiertes Netzwerk (wie das Internet) zu verschicken. -> Wikipedia FTP

G

Gateway

Bei einem Gateway handelt es sich um ein Programm, das eine Verbindung zwischen Ihrem lokalen Netzwerk und dem Internet herstellt. Für gewöhnlich läuft dieses Programm in Ihrem Router. -> Wikipedia Gateway

H

Host

Als Host wird ein Rechner bezeichnet, der mit einem IP-basierten Netzwerk wie dem Internet verbunden ist. Ein solcher Host kann eine oder mehrere IP-Adressen haben, abhängig von der Anzahl der installierten Schnittstellen (z.B. Ethernet- oder Airport-Karten). -> Wikipedia Host


Hostname

Der Hostname ist ein für den Menschen leicht leserlicher "Klarname" (z.B. 'Wolfgangs iMac') einer bestimmten Netzwerkadresse (z.B. IP-Adresse). Demzufolge entspricht auch im Bereich des Internets ein Domainname (z.B. 'www.bananaglue.de') einem Hostnamen. -> Wikipedia Hostname


HTTP

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ist ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Daten. HTTP ist das Fundament der Datenübertragung im World Wide Web. -> Wikipedia HTTP


HTTPS

Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist eine Kombination aus HTTP und dem SSL/TLS Protokoll. HTTPS erlaubt verschlüsselte Kommunikation und die sichere Identifikation von Webservern. -> Wikipedia HTTPS

I

IP Adresse

Eine Internet Protocol Adresse (IP Adresse) ist eine Identifikationsnummer, die einen Computer oder ein Gerät innerhalb eines TCP/IP Netzwerkes (z. B. das World Wide Web) repräsentiert.
Das Internet Protocol Version 4 (IPv4) besteht aus vier voneinander durch Punkte getrennte Zahlenfolgen (z.B. 192.168.98.1). Aufgrund des enormen Wachstums des Internets und daraus resultierendem Platzmangel wird mehr und mehr das neue Adressierungssystem (IPv6) verwendet. (IPv6) besteht aus acht voneinander durch Doppelpunkte getrennte Zeichenfolgen (z.B. 2001:db8:0:1234:0:567:8:1.). -> Wikipedia IPv6

Für Ihr lokales Netzwerk (LAN) werden für gewöhnlich IP-Adressen im Bereich von 192.168.0.0 bis 192.168.255.255 verwendet. IP-Adressen innerhalb dieses Bereiches können nicht in das öffentliche Internet übertragen werden. Um sich mit dem Internet zu verbinden, benötigen Sie ein Network Adress Translator (NAT) Gateway (für gewöhnlich innerhalb Ihres Routers) oder einen Proxy-Server. -> Wikipedia Private Network


Die weltweite Zuweisung der IP-Adressen zu den Servern (oder Internetseiten) wird von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) durchgeführt. -> Wikipedia IP Address
J
K

Kerberos

Kerberos ist ein verteilter Authentifizierungsdienst für Computernetze. Kerberos Funktionsweise basiert auf Tickets, die den Kommunikationspartnern erlauben ihre Identität auch in unsicheren Systemen zu verifizieren. -> Wikipedia Kerberos

L
M

MAC Adresse

Die Media Access Control Adresse (MAC-Adresse) ist eine Identifikationsnummer, die einer Netzwerkschnittstelle zugewiesen wird. Sie ist für jedes Gerät/jede Schnittstelle weltweit eindeutig. Über die MAC-Adresse kann eine Gerät eindeutig identifiziert werden. Sie besteht aus sechs durch Doppelpunkte getrennte Zeichenfolgen (z.B. 01:23:45:67:89:ab). -> Wikipedia MAC-Adresse

N

NetBIOS

Das Netzwerk Basic Input/Output System erlaubt es Programmen über LAN (lokales Netzwerk) zu kommunizieren. In modernen Netzwerken verfügt jeder Rechner über eine IP-Adresse und einen NetBIOS Namen (nicht zu verwechseln mit dem Hostnamen). -> Wikipedia NetBIOS

O
P

Port

Ein Port ist ein Software-Konstrukt, welches als Endpunkt einer Kommunikation dient. Ein bestimmter Port wird durch seine Portnummer (z.B. 9 für Wake on Lan), die IP-Adresse des Gerätes zu dem der Port führt (z.B. 192.168.168.25) sowie das zur Kommunikation verwendete Protokoll (TCP or UDP) definiert.

Aus Konvention wird ein bestimmter Bereich der Portnummern für bestimmte Diensttypen am Host reserviert.

Portnummern werden in drei verschiedene Bereichen eingeteilt: System Ports (0-1023), User Ports (1024-49151) und Dynamic und/oder Private Ports (49152-65535). Die Unterschiede der einzelnen Bereiche können in [RFC6335] nachgelesen werden. System Ports werden unter Beteiligung der IETF zugewiesen. User Ports werden durch IANA zugewiesen, dynamische Ports werden nicht zugewiesen . -> Wikipedia Port

Q
R

Router

Ein Router leitet Datenpakete entlang eines Computernetzwerks weiter. Des weiteren verbindet ein Router zwei oder mehr Netzwerke miteinander (z.B. das lokale Netzwerk mit dem Internet). -> Wikipedia Router

S

Server

Strenggenommen ist ein Server ein Programm, welches auf einem Host-Rechner läuft und Daten und Dienste für andere Rechner innerhalb des Netzwerkes zur Verfügung stellt. Als Server wird im normalen Sprachgebrauch auch der Host auf dem das Serverprogramm läuft bezeichnet. -> Wikipedia Server


SMB

Server Message Block (alternativ, SMB/CIFS) ist ein Netzwerkprotokoll auf der Anwendungsebene. Es wird hauptsächlich verwendet für Datensharing, Printersharing, serial ports und verschiedene andere Kommunikationsbezogene Funktionen. SMB wird hauptsächlich von Microsoft verwendet. -> Wikipedia SMB


SNMP

Der 'Simple Network Management Protocol' (SNMP) community string entspricht einem Schlüssel oder einer Identifikationsnummer, die den Zugang auf Routerstatistiken genehmigt. Falls der String nicht korrekt ist erlaubt der Router keinen Zugriff. Der Router muss das SNMP Protokoll installiert haben, damit die Abfrage möglich ist. Dieses ist bei moderneren Routern aus Sicherheitsgründen oft nicht mehr implementiert. -> Wikipedia SNMP


SSH

Das Netzwerkprotokoll Secure Shell oder SSH erlaubt zwei verbundenen Geräten den Datenaustausch über einen gesicherten Kanal. SSH verwendet public-key Verschlüsselung, um das jeweils andere Gerät zu authentifizieren. -> Wikipedia SSH


SSID

Die SSID oder Service Set Identification ist der Name eines WLans.-> Wikipedia SSID

T

Teredo

Teredo ist ein IPv6-Übergangsmechanismus für den Datenverkehr mit dem Internet. Implementierungen existieren insbesondere als Bestandteil von Microsoft Windows (Teredo) und für Unix-Systeme (Miredo). -> Wikipedia Teredo


Timeout

Timeout ist ein Begriff, der angibt, wie lange auf eine Antwort gewartet wird, wie z. B. beim Portscan.


TXT Daten

Die TXT Daten beinhalten zusätzliche Informationen für Bonjour Dienste. Nicht alle Dienste übertragen TXT Daten.


TCP

Das Transmission Transport Protocol (Übertragungssteuerungsprotokoll) ist die Basis vieler Hauptfunktionen des Internets, wie dem World Wide Web oder e-mail. TCP gewährleistet einen zuverlässigen, geordneten Datenstrom zwischen verschiedenen Programmen auf verschiedenen Computern. Häufig verwendet wird auch UDP, welches allerdings keine Zuverlässigkeit gewährleistet. -> Wikipedia TCP

U

UDP

Mithilfe des User Datagram Protocol (UDP) können Programme Nachrichten an andere Hosts innerhalb des IP-Netzwerkes senden, ohne vorher eine Kommunikation aufgebaut oder bestimmte Kanäle etabliert zu haben. UDP wird beispielsweise von IPTV, verschiedenen Onlinespielen und Wake on Lan verwendet. -> Wikipedia UDP

V


VNC

Virtual Network Computing (VNC) ist ein graphisches System, mit dem sich Desktop-Sharing durchführen lässt (Fernsteuerung eines Rechners). VNC verwendet das RFP Protokoll, um einen Rechner fernzusteuern. Hierfür werden Tastatur- und Mausbefehle von einem Computer zum anderen übertragen, gefolgt von der Übertragung der Bildschirm-Updates in umgekehrter Richtung. -> Wikipedia VNC

W
X
Y
Z